II. Freunde: Alexander Brosin und die Data Kitchen 

II. Freunde: Alexander Brosin und die Data Kitchen 

II. Freunde: Alexander Brosin und die Data Kitchen 

Alexander Brosin ist nicht nur der Küchenchef des Restaurants “Data Kitchen”, am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte, sondern auch ein langjähriger Kunde, Wegbegleiter und Freund von OEL. Er hatte nicht nur die Muße uns damaligen Grünschnäbeln ein offenes Ohr für die Vorstellung unserer Produkte zu schenken, sondern hat uns viel mehr noch mit all seinen Kontakten, Ideen und gemeinsamen Projekten und Events tatkräftig unter die Arme gegriffen.

Unsere Beziehung zu Alex gipfelte 2018 in der gemeinsamen Olivenernte auf unseren Hainen. Alex wollte erfahren was es heißt Oliven zu ernten. Er wollte damit einen Bezug herstellen zu den Produkten die er in seiner Küche tagtäglich verwendet. Denn auf der Karte der Data Kitchen stehen Rote-Bete-Suppe, Kürbisrisotto mit geschmortem Radicchio, Gartengemüse mit Polenta oder Wolowina Rind. Alex sagt über seine Karte selbst: „Zum Frühstück oder Lunch erwartet unsere Gäste eine ausgewogene Karte mit wöchentlich wechselnden Gerichten. Dabei verwenden wir nur Produkte, deren Herstellung wir auch vertreten können.“

Data Kitchen verbindet Atmosphäre und hochqualitatives Essen mit einer App. Die App revolutioniert das, nicht immer ausschließlich positive, Erlebnis Restaurantbesuch. Mögliche Problematiken wie lange Wartezeiten oder fehlerhafte Bestelllungen werden gekonnt umkurvt.

„Es war von Anfang an klar, dass wir ein innovatives, gastronomisches Konzept als Teil des neuen Data Space machen wollten“, sagt Cookie, der Besitzer des Sternerestaurants Cookies und der Data Kitchen. Ob ein schneller Kaffee oder doch ein ganzes Menü als Mittagstisch, der Gast bestellt und zahlt per App und erhält sein frisch zubereitetes Frühstück oder Mittagessen über die Food Wall. Und eben diese Foodwall bildet das Herzstück der Data Kitchen. Sie ist im Wesentlichen eine Art Wand mit einem digitalisierten Automaten und besteht aus Boxen, deren Rückseiten mit der Küche verbunden und deren Vorderseiten für den Gast als transparente Monitore sichtbar sind. Kreativdirektorin Tina Steffan erstellte das Konzept für die Food Wall, deren App und entwickelte alles gemeinsam mit einem Team von Spezialisten - unter anderem dem Ars Electronica Futurelab, die für die Visualisierung der Monitore verantwortlich waren.

Wenn man als Besucher der Data Kitchen ankommt öffnet man einfach mit seinem Smartphone die jeweilige zutreffende Box, die man daran erkennt dass der eigene Name auf dem Monitor zu lesen ist und erhält seine Bestellung genau auf die Minute die man selbst gewählt hat. „Die Verbindung aus Technik und hochwertigem Essen ist neu. Die Data Kitchen schenkt den Gästen Zeit für sich selbst“, so Cookie.

Die Data Kitchen bietet aus unserer Sicht Innovationen, die perfekt in die heutige Zeit passen. Und das unter strikter und stetiger Berücksichtigung der Qualität des Essens. Frei nach “Alles hat seine Zeit” werden von Alex in der Data Kitchen die Zeiten der Zutaten ( Saison ), ebenso wie die raren Zeiten der Besucher berücksichtigt und wertgeschätzt. “Slow Food fast” also.

Wer von Ihnen Alex besuchen möchte kann das von Montag bis Freitag auf dem Hinterhof der Rosenthaler Straße 38, in 10117 Berlin-Mitte, tun. Man sollte nur darauf vorbereitet sein, dass man uns auf jeden Fall ebenso antreffen wird!

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