Bio Oliven mit kräutern Familienpackung

6 Oli­ven­sor­ten, die jeder Foo­die ken­nen sollte

Kaum ein Land bie­tet eine so gro­ße Viel­falt an Oli­ven­sor­ten wie Grie­chen­land. Die Son­ne und das Kli­ma des Mit­tel­meers haben eine Viel­zahl an vor­züg­li­chen Gat­tun­gen der Oli­ve her­vor­ge­bracht. Auch aus die­sem Grund gehört die Oli­ve in Grie­chen­land zu den abso­lu­ten Grund­nah­rungs­mit­teln: Kaum eine Spei­se kommt ohne die schwar­ze, rote oder grü­ne Ölfrucht aus.

In der grie­chi­schen Küche wird die Oli­ve ent­we­der als Oli­ven­öl genutzt oder pur geges­sen. Wie auch immer Du Dei­ne Oli­ven bevor­zugst: Du tust Dei­nem Kör­per damit etwas Gutes. Denn Oli­ven sind reich an Anti­oxi­dan­ti­en und tra­gen zu einer gesun­den Ernäh­rung bei. Und im Gegen­satz zu vie­len Land­wirt­schafts­er­zeug­nis­sen braucht die Oli­ve nicht viel: Son­ne, den pas­sen­den Nähr­bo­den und Zeit. Mehr Bio geht nicht!

Bei der gro­ßen Aus­wahl an Oli­ven­sor­ten aus Grie­chen­land kann es schwer sein, sich einen Über­blick zu ver­schaf­fen. Daher möch­ten wir Euch ein paar der bekann­tes­ten Oli­ven­sor­ten Grie­chen­lands vor­stel­len und euch über die Her­kunft, Merk­ma­le und Ver­wen­dungs­ge­bie­te der Oli­ven aufklären.

Kala­ma­ta

Aus der Regi­on Mes­se­ni­en kom­men die Kala­ma­ta-Oli­ven. Wie vie­le wei­te­re grie­chi­sche Oli­ven­sor­ten kommt die­se Oli­ven­sor­te von der Pelo­pon­nes, einer der geschichts­träch­tigs­ten Regio­nen Grie­chen­lands. Dank dem dun­kel­ro­ten Farb­ton las­sen sich die Kala­ma­ta-Oli­ven rela­tiv schnell erken­nen. Beson­ders auf­fäl­lig sind die gro­ßen Bäu­me, an der die­se Oli­ven­sor­te wächst; nicht sel­ten wach­sen die Oli­ven­bäu­me dop­pelt so hoch wie die ande­rer Olivenarten.

Die Kala­ma­ta-Oli­ven sind vor allem als Bei­la­ge zu Salat und Fleisch per­fekt geeig­net. Das fruch­tig-wür­zi­ge Aro­ma ver­fei­nert eine Viel­zahl von Spei­sen und dient als idea­le Abrun­dung für vie­le Gerich­te. Als extra nati­ves Oli­ven­öl ergibt sich ein Öl, das reich an Geschmack und wert­vol­len Nähr­stof­fen ist. Aber auch so schme­cken die Oli­ven dank ihrer dick­fleischi­gen Kon­sis­tenz super.

Kon­ser­vo­lia

Gereift an der medi­ter­ra­nen Son­ne, ist die Kon­ser­vo­lia-Oli­ve eine der klas­si­schen Tafel­o­li­ven in Grie­chen­land. Dank ihrer Bestän­dig­keit wächst die­se Oli­ve in vie­len ver­schie­de­nen Regio­nen, und kann sowohl auf den grie­chi­schen Inseln wie auch in Zen­tral­grie­chen­land gefun­den wer­den. Bei der Ern­te weist die Kon­ser­vo­lia-Oli­ve die typi­sche schwar­ze Far­be auf, die man von vie­len Oli­ven kennt. Mit einer her­vor­ra­gen­den Kon­sis­tenz kann die Oli­ve pro­blem­los als Snack genos­sen wer­den — mit den rich­ti­gen Gewür­zen ist sie aber auch die idea­le Bei­la­ge für vie­le tra­di­tio­nell grie­chi­sche Rezepte.

Zu Oli­ven­öl wird die Kon­ser­vo­lia aller­dings nicht ver­ar­bei­tet. Ob dies an der Beschaf­fen­heit der Oli­ve liegt oder der Geschmack ein­fach so gut ist, dass man sie lie­ber so isst, ist nicht klar. Umso kla­rer ist aller­dings: Die Kon­ser­vo­lia-Oli­ve ist eine geschmack­li­che Ach­ter­bahn voll Son­ne und Lebenslust.

Chal­ki­di­ki

170g Glas OELIVEN Grün, ohne Glas fotografiert.

Chal­ki­di­ki ist eine Halb­in­sel süd­öst­lich von Thes­sa­lo­ni­ki, der Haupt­stadt der grie­chi­schen Regi­on Zen­tral­ma­ke­do­ni­en. Die Gegend ist vor allem als exzel­len­ter Urlaubs­ort bekannt, da die Strän­de und som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren zum Son­nen­ba­den ein­la­den. Aber auch eine der bes­ten Oli­ven­sor­ten Grie­chen­lands, die Chal­ki­di­ki-Oli­ve, kommt von hier.

Bei der Auto­fahrt durch Make­do­ni­en ist es durch­aus üblich, rie­si­ge Oli­ven­plan­ta­gen links und rechts zu sehen. Die Gegend ist eines der belieb­tes­ten Anbau­ge­bie­te für die Ölfrucht. Genau hier wach­sen die Chal­ki­di­ki-Oli­ven, die für ihren pikan­ten, fast schon herz­haf­ten Geschmack bekannt sind. Sie wer­den oft­mals als Bei­la­ge zum Mit­tag- oder Abend­essen ser­viert und eig­nen sich auf­grund ihrer klei­nen Grö­ße vor allem als Snack für Zwischendurch.

Thru­bo­lea

Die­se Oli­ven­sor­te ent­stammt der Insel Kre­ta, wird mitt­ler­wei­le aber auch auf Tha­sos und ande­ren Inseln der Ägä­is ange­baut. Durch die unzäh­li­gen Son­nen­stun­den ent­wi­ckelt die Thru­bo­lea-Oli­ve einen beson­ders süßen Geschmack, der sie von ande­ren Oli­ven­ar­ten abhebt. Die mar­kan­te schwar­ze Far­be und die klei­ne Form gehö­ren zu den Mar­ken­zei­chen der Oli­ve. Sie eig­net sich als mund­ge­rech­ter Hap­pen für Zwi­schen­durch oder kön­nen wahl­wei­se auch zu Gerich­ten ver­zehrt wer­den. Aller­dings soll­te auf­grund des süßen Geschmacks dar­auf geach­tet wer­den, zu wel­chen Spei­sen die Thru­bo­lea ser­viert wird.

Wie eini­ge ande­re Oli­ven­sor­ten aus die­ser Lis­te wird auch die Thru­bo­lea nicht zu Oli­ven­öl wei­ter­ver­ar­bei­tet. Der süße Geschmack wür­de das Öl eher in eine Ergän­zung zu Süß­spei­sen ver­wan­deln, daher wird die Thru­bo­lea-Oli­ve als Bei­la­ge und Snack geges­sen. Und der Geschmack erklärt auch, warum!

Koron­ei­ki

Die Koron­ei­ki-Oli­ve ist die Defi­ni­ti­on von klein, aber oho: Die­se ver­gleichs­wei­se win­zi­gen Oli­ven gehö­ren zu den ergie­bigs­ten Sor­ten über­haupt und machen heu­te bereits über 60% der grie­chi­schen Oli­ven­öl­pro­duk­ti­on aus. Der Sie­ges­zug der Koron­ei­ki begann vor etwa 3000 Jah­ren in der Pelo­pon­nes, und die Beliebt­heit der Oli­ve ist seit­dem ste­tig gestiegen.

Heu­te wird die Koron­ei­ki-Oli­ve rund um den Glo­bus ange­baut. Ob Peru, Aus­tra­li­en oder in den USA: Die klei­ne Oli­ve hat sich zu einem ech­ten Welt­star der Oli­ven­öl Sze­ne ent­wi­ckelt. Vor allem der rei­ne Geschmack und die genüg­sa­me Natur des Koron­ei­ki-Baums sor­gen dafür, dass die Oli­ve in einer Viel­zahl von Gebie­ten wach­sen kann.

Was die Koron­ei­ki-Oli­ve sonst noch aus­zeich­net? Neben dem voll­mun­di­gen Aro­ma ist die Oli­ve beson­ders reich an Poly­phe­n­o­len, die über gesund­heits­för­dern­de Eigen­schaf­ten ver­fü­gen: So gel­ten die ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le als ent­zün­dungs­hem­mend und krebs­vor­beu­gend. Somit schmeckt Koron­ei­ki-Oli­ven­öl nicht nur her­vor­ra­gend, es kann auch gut für Dei­ne Gesund­heit sein!

Kolo­vi

Auch unter dem Namen Vala­no­lia bekannt, ent­springt die­se Oli­ven­sor­te der Insel Les­bos. Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Oli­ven­ar­ten, die teil­wei­se über­all auf der Welt ange­baut wer­den (wie bei­spiels­wei­se die Koron­ei­ki-Oli­ve), wird die Kolo­vi-Oli­ve aus­schließ­lich in ihrer Hei­mat Les­bos ange­baut. Das liegt an der Tat­sa­che, dass die Kolo­vi beson­ders gute Vor­aus­set­zun­gen zum Wach­sen und Gedei­hen benö­tigt: Der Boden soll­te mög­lichst schie­fer­hal­tig sein und mög­lichst ber­gig sein.

In Grie­chen­land selbst ist die Kolo­vi-Oli­ve nicht über­mä­ßig pro­mi­nent; sie ist jedoch ein rich­ti­ger Geheim­tipp unter Ken­nern. Dies liegt ver­mut­lich an der Sel­ten­heit der Oli­ve selbst: Durch das rela­tiv ein­ge­schränk­te Anbau­ge­biet ist die Oli­ve nicht im Über­maß vor­han­den und ist damit eine ech­te Rari­tät unter den Oli­ven Griechenlands.

Gleich­wohl ist die Kolo­vi-Oli­ve ein geschmack­li­ches Erleb­nis: Das rei­che Aro­ma und der vol­le Geschmack sind die idea­le Basis für ein voll­mun­di­ges Oli­ven­öl, das zum Bra­ten, als Dres­sing oder als Dip geeig­net ist. Durch den hohen Anteil an Anti­oxi­dan­ti­en (vor allem im extra nati­ven Oli­ven­öl) gilt das Öl der Kolo­vi-Oli­ve als beson­ders gesund­heits­för­dernd. Die Nähr­stof­fe, die der Oli­ven­baum aus dem Boden auf­nimmt, und die zahl­rei­chen Stun­den an der Son­ne tra­gen dazu bei, dass die Kolo­vi-Oli­ve zu einer ech­ten Deli­ka­tes­se unter den grie­chi­schen Oli­ven gehört.

Wenn Ihr mehr über unse­re Oli­ven­sor­ten her­aus­fin­den möch­tet, dann schaut doch mal hier vorbei: 

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Sata­ras »

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