Pres­se

„Drei Berliner jüngeren Alters und ein Italiener mittleren Alters mit der Idee und dem Übermut einen eigenen Olivenhain in Griechenland zu kaufen und sich in Ruhe der Erzeugung eines der ältesten landwirtschaftlichen Erzeugnisse überhaupt zu widmen - dem OlivenOEL. Keiner von Ihnen ist ausgebildeter Landwirt oder studierter Betriebswirt. Nichts lag ferner, geografisch wie inhaltlich und doch gleichzeitig näher.“
„Anthoula war es auch, die die sehr besondere Koroneiki-Olive kultivierte. Aus ihr entsteht dieses unglaublich runde, fruchtige und harmonische Öl mit fantastischem Aroma und toller Farbe. Die sonst oft starken Bitternoten oder vorhandene Schärfe entbehrt diese Olive. „Die Olive schlägt ein wie sonst was, denn sie trifft genau den Geschmack der Menschen.“ Die große Nachfrage nach ihrem OEL ließ sie übrigens mit Olivenbauern inklusive Ölmühle fusionieren.“

Die Autobahn führt weiter in die Region Messenien, 30 Autominuten vor Kalamata liegen die Gemeinden Meligalas und Andania. Von den Oliven der über 5000 Bäume im Alter zwischen 15 und 1000 Jahren wird hier Anfang Dezember wieder bestes Öl in Bio-Qualität (www.oel-berlin.de) gepresst.

„OEL Berlin. Auf den ersten Blick haben die drei Männer nicht viel gemeinsam, außer der Kopfbedeckung und einem urwüchsigen Bart. Ein Berliner, ein Halbgrieche und ein Italiener sind die Köpfe des noch recht jungen Unternehmens, das sich anschickt, ihr ausgezeichnetes Bio Olivenöl aus Griechenland europaweit in Bio-Märkten und der Gastronomie zu etablieren. Sie sind auf dem besten Wege. Aktuell produzieren sie gut 100.000 Liter des grünen Golds in Bio-Qualität. Das haben sie ihrem Entdeckergeist, ihrer Kreativität und Oma Anthoula zu verdanken.“

„OEL’s Oil is so good it requires military intervention“

„Das liegt an der üppigen Frucht der Koroneiki-Olive aus Messenien, die von einem frischen, grünen Eindruck konturiert wird und an einer wie aus Heu destillierten Süße, die milder Schärfe mühelos Paroli bietet.“

„Marc und Amadeus sind Schulfreunde. Nach dem Abi kamen sie irgendwann auf die spinnerte Idee, sich im Heimatort von Amadeus’ Großeltern einen Olivenhain mit 350 Bäumen zu kaufen und das erwirtschaftete Öl nach Berlin zu importieren. Später kommt der Italiener Simone dazu. Sie übernehmen weitere Olivenhaine in Pacht, kooperieren mit den Bauern vor Ort. Von Palette bis Verarbeitung bleibt das Geld in Griechenland. Zuerst wurden sie belächelt, nun ernst genommen. Denn die drei sind vielleicht Neulinge im Öl-Business, aber sie kennen den Berliner Markt. Ihr Öl ist biozertifziert. Und sie gehen neue Wege.“

„Oma Anthoula, 72, macht keinen Hehl daraus, dass die Arbeit unter den Olivenbäumen für ihren Geschmack zu langsam vorangeht. Jeder Tag bei der Ernte zählt, jeder Regentag fordert zudem eine Zwangspause. Ihr Enkel Amadeus, der in Berlin groß wurde und hier in der Region die Ferien seiner Kindheit verleben durfte, muss nicht übersetzen, damit die Botschaft bei uns ankommt. Wir plaudern zu viel, wir waren nicht sofort bei Sonnenaufgang im Hain bei den Bäumen, und wir genießen die Mittagszeit zu sehr, wenn man verschwitzt zwischen den Bäumen auf Säcken voller Oliven sitzt und griechisches Lamm mit Reis isst. An unserem letzten Arbeitstag wird aber auch Anthoula lächeln, versöhnlich darüber sprechen, wie schön es ist, mit so vielen jungen Deutschen zu arbeiten und sagen: „Die Bäume und das Olivenöl sind heilig.“