OELi­ven Kala­ma­ta 170 g

5,60

Das 170g Glas, gefüllt mit bio­zer­ti­fi­zier­ten Kala­ma­ta-Oli­ven ( 100% ). Ver­edelt mit nati­vem sor­ten­rei­nem selbst­er­zeug­tem bio­zer­ti­fi­zier­tem Koron­ei­ki-Oli­ven­öl extra, Meer­salz, Essig und Oregano.

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Kala­ma­ta-Oli­ven: das eigent­li­che Wahr­zei­chen 

Kala­ma­ta, Haupt­stadt der Regi­on Mes­se­ni­en auf der Pelo­pon­nes, ist nicht nur unse­re wahl­wei­se Hei­mat, son­dern auch die der gleich­na­mi­gen welt­be­rühm­ten Kala­ma­ta-Oli­ven, auch Kala­mon-Oli­ven genannt. Am Ende eines male­ri­schen Tals lie­gend und in sei­ner Sil­hou­et­te vom Tay­ge­tos-Gebir­ge geprägt, über­zeugt Kala­ma­ta durch ein Netz aus ver­träum­ten Gas­sen, einen wun­der­schö­nen Stadt-Strand samt kris­tall­kla­rem Was­ser und dem rus­ti­ka­len Flair einer Gemein­de von Land­wir­ten. Doch all die­se Allein­stel­lungs­merk­ma­le Kala­ma­tas kön­nen gar nicht genug von sich reden machen, um zu der Bekannt­heit der 70.000 Ein­woh­ner Stadt bei­zu­tra­gen. Denn für eben die­se welt­wei­te Bekannt­heit ist die gleich­na­mi­ge braun-röt­lich bis sel­te­ner auch schwar­ze Oli­ve ver­ant­wort­lich. Oder viel mehr ihr Geschmack. 

Seit Jahr­tau­sen­den wächst sie in und um Kala­ma­ta und wird im mal mehr und mal weni­ger gro­ßen Sti­le kul­ti­viert. Fast jeder hat die Kala­ma­ta-Oli­ve in sei­nem Vor- und Gar­ten, sie füllt die Rega­le jedes Läd­chens die­ser Stadt und wird in nahe­zu jedem Restau­rant vor­weg als Snack gereicht. Sich in Dis­kus­sio­nen dar­über zu ver­hed­dern, wie sie opti­mal zu rei­fen hat, ein­ge­legt wird und zu schme­cken hat, kann vor Ort zu einem stun­den­lan­gen Unter­fan­gen wer­den. Zu weit rei­chen die Exper­ti­sen, Erfah­run­gen und Tra­di­tio­nen der Fami­li­en Kala­ma­tas. 

Ob der Tat­sa­che, dass die Oli­ven mitt­ler­wei­le auf der gan­zen Welt wach­sen und kul­ti­viert wer­den, stam­men sie ursprüng­lich von den Bäu­men der Anbau­ge­bie­te rund um Kala­ma­ta. 

Die dun­kels­ten Spei­se­o­li­ven der Welt 

Das Farb­spek­trum der Kala­ma­ta-Oli­ve/­Ka­l­a­mon-Oli­ve reicht von einem hel­len röt­li­chen Braun, über ein sat­tes Vio­lett bis hin zu einem schwar­zen Vio­lett. Die­se mar­kan­te, viel­sei­ti­ge, aber den­noch unver­wech­sel­ba­re Farb­ge­bung ist das Mar­ken­zei­chen die­ser Oli­ve. Die­se man­del­för­mi­gen Früch­te wei­sen här­te­re Scha­len als ande­re zahl­rei­che Oli­ven­sor­ten auf und über­zeu­gen durch ein ange­nehm kräf­ti­ges und saf­ti­ges Frucht­fleisch. 

Der Name der auch “Kala­mon-Oli­ve” genann­ten Sor­te ist bin­nen weni­ger Jahr­zehn­te zu einer fes­ten Grö­ße in der Wahr­neh­mung des Ver­brau­chers gewor­den. Wann immer das The­ma Spei­se­o­li­ven auf­kommt, wer­den Kala­ma­ta-Oli­ven damit asso­zi­iert und mit über­zeu­gen­der Qua­li­tät und einem ein­zig­ar­ti­gen Geschmack ver­bun­den. Jedoch birgt die­se an sich erfreu­li­che Ent­wick­lung wie immer auch ihre Risi­ken. So wer­den in groß­in­dus­tri­el­len Ver­ar­bei­tun­gen heut­zu­ta­ge oft noch unrei­fe Oli­ven aller erdenk­li­chen Sor­ten zusätz­lich schwarz ein­ge­färbt und anschlie­ßend als Kala­ma­ta-/Ka­l­a­mon-Oli­ve dekla­riert und ver­trie­ben. Ein­zig und allein, um ent­spre­chend höhe­re Um- und Absät­ze mit dem Pro­dukt erzie­len zu kön­nen. 

Die Früch­te lie­fern wert­vol­le Inhaltsstoffe
Die eben beschrie­be­ne Qua­li­tät der Kala­ma­ta-Oli­ve defi­niert sich allem ande­ren vor­an durch das inhalts­stoff­li­che 

Reich­tum. Sie ent­hält mine­ra­li­sche Stof­fe wie: 

  • Cal­ci­um
  • Phos­phor
  • Magne­si­um
  • Natri­um
  • Spu­ren­ele­men­te wie Eisen oder Zink
  • Vit­ami­ne B1, B2, B6, C und E 

sowie sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie Phe­nol und Poly­phe­no­le. Da man die­ses Reich­tum an der natür­li­chen dun­kel­vio­let­ten Fär­bung und damit dem Rei­fe­grad able­sen kann, soll­te man beim Kauf von Oli­ven angeb­lich der Sor­te Kala­ma­ta unbe­dingt auf die Authen­ti­zi­tät der Far­be ach­ten. Zahl­rei­che iden­tisch schwar­ze Oli­ven in einem Glas deu­ten auf eine zusätz­li­che Fär­bung sei­tens des Her­stel­lers hin. 

Den abso­lu­ten Beweis, dass man tat­säch­lich Kala­ma­ta-Oli­ven gekauft hat, hat man erst, wenn man die Oli­ven geges­sen hat. Der Kern/​Stein der Oli­ven ist am Anfang und Ende spitz zulau­fend und häu­fig wie ein ange­deu­te­ter Halb­mond geformt. Ein unver­fälsch­ba­res Merk­mal die­ser Oli­ven­sor­te. 

Übri­gens: Dass man Oli­ven gene­rell als Frucht bezeich­nen kann, liegt dar­an dass sie trotz ihres Geschma­ckes als Obst klas­si­fi­ziert wer­den. Die Wur­zel die­ser Ent­schei­dung liegt — pas­sen­der­wei­se — bei den Bäu­men selbst. Oli­ven­bäu­me tra­gen in regel­mä­ßi­gen Abstän­den und bei den Ern­ten wer­den die Früch­te des Bau­mes geern­tet. Außer­dem haben die Früch­te einen Kern/​Stein. Mit die­sen Eigen­schaf­ten erfül­len Oli­ven die Defi­ni­ti­on von Obst. 

War­um soll­ten es Bio-Oli­ven sein? 

Oli­ven, z.B. Kala­ma­ta-Oli­ven, wer­den nach ihrer Ern­te auf zahl­rei­che Arten und Wei­sen ver­ar­bei­tet, um dann unter­schied­lich lang ein­ge­legt zu wer­den. In dem Pro­zess des Ein­le­gens in Salz­la­ken, Wein­essig und nati­vem Oli­ven­öl extra wird sicher­ge­stellt, dass die Oli­ven ihre extre­men Bit­ter­stof­fe ent­schär­fen und sich damit für den Ver­zehr eig­nen, schlicht­weg gut schme­cken und ihr vol­les Aro­ma ent­fal­ten. Im eben beschrie­be­nen inhalts­stoff­li­chen Reich­tum ste­chen vor allem die Phe­no­le und Poly­phe­no­le mit ihren Bit­ter­stof­fen geschmack­lich her­aus und über­tün­chen so leicht die Viel­falt des natür­li­chen Aro­mas. Dar­um gilt es in der Zeit, in der die Oli­ven ein­ge­legt wer­den, die Bit­ter­stof­fe abzu­run­den. 

Das Bio-Zer­ti­fi­kat eines Pro­duk­tes impli­ziert in den meis­ten Fäl­len jede Men­ge Hand­ar­beit und schließt, gera­de bei der Ern­te, die Ver­wen­dung von Maschi­nen kate­go­risch aus. So ver­hält es sich auch bei der Ern­te von
bio­zer­ti­fi­zier­ten Kala­ma­ta-Oli­ven. Maschi­nen ber­gen immer die Gefahr, Ver­un­rei­ni­gun­gen und Schä­den zu ver­ur­sa­chen. Vor allem die Scha­le von Spei­se­o­li­ven ist auf Grund des hohen Was­ser­ge­hal­tes sehr gespannt und anfäl­lig für Schä­den. Oli­ven, vor allem Spei­se-/Ta­fel­o­li­ven, die auf bio­lo­gisch-zer­ti­fi­zier­tem Niveau ange­baut und ver­ar­bei­tet wer­den, wer­den des­halb grund­sätz­lich immer qua­li­täts­scho­nend von Hand geern­tet. Ein hoher Was­ser­ge­halt ist übri­gens wich­tig, damit die Oli­ven gut schme­cken, mit ihrer kna­cki­gen Scha­le ein ange­neh­mes Mund­ge­fühl erzeu­gen und einen fri­schen Snack dar­stel­len. 

Um die Kala­ma­ta-Oli­ven schluss­end­lich mit dem Prä­di­kat “Bio” ver­se­hen zu kön­nen, müs­sen wäh­rend des Ein­le­gens alle Bestand­tei­le wie die Salz­la­ke, das Wein­essig, das nati­ve Oli­ven­öl extra oder even­tu­el­le Gewür­ze eben­falls bio- zer­ti­fi­ziert sein. So wird ver­hin­dert dass sich bei der Ver­mark­tung zwar auf die Oli­ve als hoch­qua­li­ta­ti­ver Roh­stoff bezo­gen wird, aber gleich­zei­tig beim eigent­lich als Ver­ed­lung kon­zi­pier­ten Ein­le­gen an der Qua­li­tät ein­ge­spart wird. 

Wor­in unter­schei­den sich Koron­ei­ki-Oli­ven, Chal­ki­di­ki-Oli­ven und Kala­ma­ta-Oli­ven? 

Es ist für das all­ge­mei­ne Ver­ständ­nis wich­tig zu ver­in­ner­li­chen, dass es neben der Kala­ma­ta-Oli­ve allein im Mit­tel­meer­raum weit über 1000 Oli­ven­sor­ten gibt, zwi­schen denen man unter­schei­den kann und muss. Weit über 90% die­ser zahl­rei­chen Oli­ven­sor­ten wer­den kul­ti­viert, um Öl aus ihnen zu erzeu­gen. Sie wer­den also bereits von vorn­her­ein so ange­baut, geern­tet und ver­ar­bei­tet, dass sie ein gutes nati­ves Oli­ven­öl extra erge­ben. 

Die übri­gen 10% all jener Oli­ven­sor­ten wer­den ange­baut um als Spei­se­o­li­ven (auch Tafel­o­li­ven genannt) ver­mark­tet zu wer­den. Das bedeu­tet dass man gene­rell zwi­schen zahl­rei­chen Oli­ven­sor­ten und dem kon­kre­ten Zweck des Anbaus unter­schei­det. Je nach dem Zweck des Anbaus kann man sie als Öl-Oli­ven oder Spei­se­o­li­ven bezeich­nen. Wäh­rend die klei­ne­re grü­ne Koron­ei­ki-Oli­ve die berühm­tes­te Öl-Oli­ve Grie­chen­lands ist und auf 60% der gesam­ten, für Oli­ven genutz­ten, Agrar­flä­che ange­baut wird, sind die dun­kel-vio­let­ten bis schwar­zen Kala­ma­ta-Oli­ven und die grü­nen flei­schi­gen Chal­ki­di­ki-Oli­ven die berühm­tes­ten Spei­se-Oli­ven Grie­chen­lands. Ers­te­re sind sogar weit über Grie­chen­lands Gren­zen hin­aus berühmt. 

Wir erzeu­gen unser Öl aus der grü­nen, klei­ne­ren Koro­eni­ki-Oli­ve und stel­len unse­re Pas­te aus der röt­lich-vio­lett- schwar­zen und grö­ße­ren Kala­ma­ta-Oli­ve her. Außer­dem bie­ten wir eine schmack­haf­te Varia­ti­on von ein­ge­leg­ten grü­nen, grö­ße­ren Chal­ki­di­ki-Oli­ven und den besag­ten Kala­ma­ta-Oli­ven an. Jetzt ent­de­cken und genie­ßen!